Hornissen - krieger-naturfoto by Steffen Krieger

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Friedliche Brummer 
ich hatte dieses Jahr das Glück ein Hornissenvolk im Garten in einem Nistkasten zu beheimaten. 
Diese große Wespe (Arbeiterinnen bis 3,5 cm Königinnen bis 4 cm) bilden ihre imposanten Nester gerne hinter Verschalungen; selten aber auch freihängend. 
Eine weitere Besonderheit dieser Art ist ihre Nachaktivität - selbst bei vollkommender Dunkelheit fliegen die Tiere noch aus und gelangen dann - ähnlich wie Mücken oder Nachfalter in den "Lichtfallen" nächtlicher Haus- und Straßenbeleuchtungen.
Hornissenvölker sind bis etwa Mitte Oktober aktiv; ihre maximale Volksstärke beträgt aber nur wenige Hundert Tiere. Sie sind eher passive und scheue Tiere, die sich durch einen großen Appetit auf Insekten auszeichnen. Sie gelten als gute Wespenvertilger und ermöglichen den ihnen benachbarten Mitmenschen einen weitgehend wespenfreien Sommer. 

Hornissen sind besonders streng geschützt. Die Tiere dürfen nicht gefangen oder getötet werden; die Nester dürfen nicht bekämpft werden.  

Das Sprichwort „7 Stiche töten ein Pferd, 3 Stiche einen Menschen“ stimmt nicht. Ein Stich einer Hornisse, da spreche ich aus Erfahrung, ist weniger schmerzhaft, als der einer Wespe. 
 
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